Marina Bay Sands Singapur – Hotel-Architektur vom Feinsten

Für ein Gebäude wie das Marina Bay Sands Hotel ist nichts anderes passender als die Superlative. Dabei ist es nicht nur das Gebäude selbst, auch die angrenzenden Gardens by the bay mit dem Flower Dome und dem Cloud Forest sind in ihrer Besonderheit überwältigend.

Als das Marina Bay Sands Hotel Singapur gebaut wurde, stand der Pool im Vordergrund des medialen Interesses. Die Idee einen „schwebenden Pool“ zu bauen ist bereits extravagant, aber es handelt sich sogar um einen Infinity Pool – Blick auf die Skyline von Singapur inkludiert. Viel mehr als dieser schwebende Pool hatte mich das Gesamtkunstwerk beeindruckt. Es ist ein futuristisches, aber dennoch elegant-funktionales Gebäude.

Eines Tages werde ich dort oben stehen. Das Hotel von Innen sehen. Und begeistert sein!

Und so sollte es tatsächlich eines Tages geschehen. Das Gebäude prägt das Stadtbild. Zumindest was die Architektur anbelangt. Dabei ist Singapur aufgrund seiner (eigentlich gar nicht so langen) Geschichte, geographischen Lage und kulturellen Vermischung sehr vielfältig.

Marina Bay Sands Hotel, Singapore
Der auf über 190 m Höhe liegende Pool gehört zu dem Marina Bay Sands Hotel, das wiederum Teil des Marina Bay Sands Resorts ist. Das Gebäude beherbergt zudem ein Casino, ein Museum, ein Konferenzzentrum, weitere Unterhaltungsmöglichkeiten und Restaurants. Es wirkt wie eine Stadt innerhalb einer Stadt, ein Mikrokosmos innerhalb eines ohnehin schon recht überschaubaren Stadtstaates.

In der kurzen Zeit, die ich in Singapur verbrachte, war ich zwei Mal im Marina Bay Sands Resort. An einem Abend waren wir abends in der SkyBar, die Teil des SkyGardens ist. Auf dem Deck angelangt, erklangt auch schon die House-Music des DJs und ich wusste nicht, wovon ich mehr begeistert sein sollte. Von der Bar, der Aussicht bei Anbruch der Dunkelheit, der Tatsache, dass unter mir über 190 m luftleerer Raum ist…

Die Getränkepreise sind relativ hoch. Aber dafür zahlten wir abends keine Besuchergebühr. An einem anderen Tag war ich tagsüber nochmals auf dem Gebäude. Die Eintritts- bzw. Liftgebühr empfand ich als angemessen. Was vielen, auch mir, vorab nicht bewusst war: Zutritt zum Pool haben lediglich Hotelgäste. Von der Besucherplattform kann man den Infinity Pool zwar erahnen, aber nicht besonders gut sehen. Dafür bietet der Ausblick auf die Skyline Singapurs eine großartige Kulisse. Daran war ich ohnehin mehr interessiert.

In süd-östlicher Richtung vom Marina Bay Sand Hotel gelegen ist das Areal Gardens by the bay. Mit futuristischen Bäumen, auf und zwischen denen man sogar spazieren kann. Einen Besuch im Flower Dome und im Cloud Forest kann ich ebenso empfehlen. Beide architektonischen Highlights habe ich besucht und war fasziniert von der Detailverliebtheit und Darstellung von exotischen Pflanzen und der Nachbildung eines Cloud Forest.

Gardens by the Bay, Singapore

Gardens by the Bay, Singapore

Spaziert man durch das Gebäude, dann sieht man auf einer der Übergangsbrücken stehend direkt in die Gänge des Hotels. Wer sich auch nur eine Nacht in diesem Hotel leistet, genießt auch noch den Blick aus einem der Terrassenzimmer und die allabendliche Lichtshow.

Marina Bay Sands Hotel, Singapur

 

Singapur lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Dennoch war es die erste und einzige Stadt in Asien, die ich mittels Hop-on Hop-off-Bus erkundet hatte. Da wir nur wenig Zeit hatten, schien es uns eine gute Möglichkeit einen Überblick zu bekommen. Manchmal muss man eben flexibel sein und sich auf Neues einlassen 🙂